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Echt jetzt? Eine Antenne stehlen?

Immer wieder versuche ich an unsere Gesellschaft zu glauben. Aber heute musste ich wieder verzweifeln:

Ein kurzer Besuch beim Baumarkt (wir sind gerade dabei unseren Keller zu renovieren). Nach ca. 30 Minuten sind wir wieder am Auto und was sehen wir? Überraschung! Jemand, der wahrscheinlich zu doof war in der Waschanlage seine Antenne rauszudrehen, hat uns seine kaputte Antenne geschenkt! Im Tausch gegen unsere! Und nicht mal gefragt hat er uns, dieser super nette Mensch, ein geborener Egoist und Möchte-gerne-Schlaumeier…

Ich habe ja schon verkraftet, dass uns bei demselben Baumarkt schon einmal der Einkaufswagen gestohlen wurde (bzw. unsere Einkäufe ausgepackt und der Einkaufswagen war weg…) bzw. die Münze, die drin steckte… Aber das jetzt das ist ja schon das Höchste… Ich hoffe zumindest, dass er heute nicht gut schläft! So!

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Die Herrschaft der Frauen oder wo sind nun die Männer?

Ich lese gerade einen Roman von Karen Duve unter dem Titel „Macht“. In diesem Buch wird immer wieder über die Angst eines Mannes von Frauen dominiert und manipuliert zu werden die Rede und von der Regentschaft der Frauen, und zwar nicht wirklich positiv: „Gesellschaften, die von Frauen regiert werden, sind zum Untergang verurteilt“ – sagt der Protagonist (Sebastian), der allerdings eben die schon erwähnte Angst vor Unterdrückung hat. Zuerst habe ich gedacht – aha: politisch! Es geht um unsere Kanzlerin! Dann aber, auf Seite 101, lese ich auf einmal folgende Stelle:

„Redakteurinnen haben sich nicht nur darauf beschränkt…“ und erlebe einen Geistesblitz!

Das ist ja gar nicht ausgedachte Welt in der Frauen regieren, sondern eine kleine Veränderung in der politisch korrekten Anredeform: RedakteurInnen oder Redakteur*innen oder auch Redakteur/innen

Darum, jedes Mal in der weiblichen Form genannt zu werden, haben ja die Frauen ewig gekämpft. Es sind ja nicht nur die Leser sondern auch die Leserinnen, die dieses Buch in die Hand nehmen! usw.

Aus dem überlangen „Leser und Leserinnen“ entstand dann die Abkürzung: Leser/innen und schon haben wir eine Welt, in der es keine Männer mehr gibt, denn die letzte Schreibstufe: LeserInnen – trennt von einer von Frauen dominierte Welt nur die Differenz zwischen dem großen und dem kleinen „i“. Und wenn wir dann nur die Redakteurinnen und Leserinnen und Autorinnen usw. haben, dann frage ich mich: Wo sind nun die armen Männer?

 

Der Schnee von gestern

Stimmen aus dem viruellen All